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Umweltzonen (ZBE) in Las Palmas: Fahrverbote und Strafen für Touristen

Umweltzonen (ZBE) in Las Palmas: Was Touristen über Fahrverbote und Strafen wissen müssen

Wer einen Urlaub auf Gran Canaria plant und ein Auto mietet, kommt an der Frage der Mobilität in der Hauptstadt nicht vorbei. Seit einiger Zeit gibt es in Spanien neue gesetzliche Regelungen zur Luftreinhaltung, die auch die Kanarischen Inseln betreffen. Die Einführung der Umweltzone Spanien, vor Ort als Zona de Bajas Emisiones (ZBE) bezeichnet, sorgt bei Urlaubern häufig für Verunsicherung. Besonders in Las Palmas müssen sich Autofahrer nun an klare Regeln halten, um Bußgelder zu vermeiden.

Was ist die ZBE in Las Palmas und wer ist betroffen?

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Die ZBE, also die Umweltzone, ist ein geografisch abgegrenzter Bereich innerhalb einer Stadt, in dem der Zugang für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß eingeschränkt oder komplett untersagt ist. Ziel ist es, die Luftqualität zu verbessern und den Lärm in den dicht besiedelten Zentren zu reduzieren. In Las Palmas de Gran Canaria wurden spezifische Zonen definiert, die vor allem das historische Zentrum und stark befahrene Verkehrsachsen betreffen.

Für Touristen bedeutet das: Sie dürfen nicht mit jedem beliebigen Mietwagen ungehindert in diese Zonen einfahren. Ob Ihr Fahrzeug in die Umweltzone darf, hängt von der sogenannten DGT Plakette (Distintivo Ambiental) ab, die von der spanischen Verkehrsbehörde (Dirección General de Tráfico) vergeben wird. Diese Plakette klassifiziert Fahrzeuge basierend auf ihrem Alter und ihrem Emissionswert.

Die DGT Plakette: So erkennen Sie, ob Ihr Mietwagen fahren darf

Die DGT Plakette ist in Spanien obligatorisch, um den Zugang zu den Umweltzonen zu regeln. Es gibt vier Kategorien: 0 Emissiones (Blau), ECO (Grün/Blau), C (Grün) und B (Gelb). Fahrzeuge ohne diese Kennzeichnung gelten als besonders umweltschädlich und dürfen in vielen Zonen nicht mehr verkehren.

Wie erkenne ich die Plakette am Mietwagen?

Wenn Sie ein Auto bei einer seriösen Autovermietung auf Gran Canaria buchen, ist das Fahrzeug in der Regel bereits mit der korrekten Umweltplakette ausgestattet. Sie finden diese meist gut sichtbar an der unteren rechten Ecke der Windschutzscheibe. Sollte die Plakette fehlen, ist dies ein deutliches Warnsignal. Fahren Sie in diesem Fall nicht in die ausgewiesenen Zonen und kontaktieren Sie umgehend Ihren Vermieter.

Gibt es Ausnahmen für Touristen?

Es gibt bisher keine spezielle "Touristen-Ausnahme". Das Gesetz gilt für alle Fahrzeuge, die auf spanischem Boden zugelassen sind. Mietwagen, die von lokalen Anbietern stammen, sind jedoch fast immer auf dem neuesten Stand der Technik und besitzen somit die notwendige Einstufung, um in der ZBE zu fahren. Achten Sie bei der Abholung Ihres Mietwagens am Flughafen einfach kurz auf den Aufkleber.

Strafzettel Mietwagen: Was passiert bei einem Verstoß?

Die Überwachung der Umweltzonen in Las Palmas erfolgt über ein hochmodernes System aus Kameras und Sensoren, die die Kennzeichen automatisch erfassen und mit der Datenbank abgleichen. Wer ohne gültige Plakette oder mit einem Fahrzeug, das die Kriterien der Zone nicht erfüllt, in die ZBE einfährt, riskiert ein Bußgeld. Die Strafen für solche Verstöße sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und bewegen sich meist im Bereich von 200 Euro pro Verstoß.

Wenn Sie einen Strafzettel Mietwagen erhalten, wird dieser in der Regel direkt an die Autovermietung geschickt, da diese der Fahrzeughalter ist. Der Vermieter wird das Bußgeld dann meist zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von Ihrer Kreditkarte abbuchen. Es ist daher ratsam, die Verkehrsschilder in Las Palmas genau zu beachten, die den Beginn einer ZBE mit dem entsprechenden Piktogramm deutlich kennzeichnen.

So planen Sie Ihre Route und sparen bares Geld

Die beste Strategie gegen Bußgelder ist eine gute Vorbereitung. Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Zonen in Las Palmas und nutzen Sie moderne Navigationssysteme, die Umweltzonen bereits in die Routenplanung einbeziehen. Neben der Vermeidung von Strafen ist auch das Thema Tankkosten auf der Insel ein wichtiger Faktor für jeden Urlauber.

Tipps zur Kostenoptimierung beim Autofahren

Da die Spritpreise auf Gran Canaria variieren können, lohnt es sich, vor einer längeren Inseltour die Preise zu vergleichen. Um Ihre Reisekasse zu schonen und gezielt die günstigsten Tankstellen in Ihrer Nähe zu finden, empfehlen wir Ihnen, regelmäßig einen Blick auf FuelMaps.es zu werfen. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur sicher und regelkonform durch die Umweltzonen fahren, sondern auch beim Tanken unnötige Ausgaben vermeiden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Umweltzonen

1. Muss ich die DGT Plakette selbst am Mietwagen anbringen?
Nein, der Mietwagenanbieter ist dazu verpflichtet, das Fahrzeug mit der entsprechenden Plakette auszustatten. Kontrollieren Sie bei der Übergabe lediglich, ob der Aufkleber an der Windschutzscheibe vorhanden ist.

2. Wie hoch ist die Strafe, wenn ich in eine ZBE fahre?
Ein Verstoß gegen die Einfahrtsregeln in eine Umweltzone wird in Spanien als Ordnungswidrigkeit eingestuft. Die Bußgelder liegen in der Regel bei 200 Euro.

3. Gilt die ZBE nur für Las Palmas?
Die ZBE-Regelungen werden in Spanien sukzessive in allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern eingeführt. Achten Sie daher auch in anderen größeren Städten Spaniens auf die entsprechende Beschilderung.

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